| |
Heizen wird immer teurer. Die Energieversorger haben bereits weitere Preissteigerungen angekündigt. Zudem kommt nun der Energiepass. Doch Hausbesitzer können etwas tun: Mit neuen Energiesparfenstern lassen sich bis zu 1100 Euro pro Jahr einsparen. Und das Haus gewinnt zusätzlich an Wert.
"Fenster bestehen zu 80 Prozent aus Glas und zu 20 Prozent aus Rahmen", erläutert PaderHaus-Mitglied Hermann Beller von "Feldmann und Beller" am Rolandsweg in Paderborn, "das biete viel Angriffsfläche für Energieverluste. Wer Fenster mit Einfachglas oder veralteter Doppelverglasung hat, wirft Geld während der Heizperiode buchstäblich zum Fenster raus.
|

Wir empfehlen unseren Kunden deshalb Wärmeschutzfenster der neuesten Generation. Die schützen gleich doppelt vor Energieverlusten. Zum einem durch den Fensterrahmen: Intelligente Mehrkammersysteme nach neuesten Erkenntnissen der Bauphysik sorgen bei Kunststofffenstern innerhalb des Rahmens für eine optimale Wärmedämmung. Die Wärme bleibt drin, die Kälte draußen."
"Der zweite wichtige Punkt", so Beller weiter, "ist die Verglasung: Eine moderne Dreifach-Isolierverglasung besteht aus drei Glasscheiben, die im Isolierglas-Aufbau hintereinander fixiert sind. Die Zwischenräume werden mit dem Edelgas Argon gefüllt, was einen zusätzlichen Dämm-Effekt hat. Zusammen mit dem Mehrkammer-Fensterrahmen ergibt das ein optimales Energiesparfenster."
Eine Bespielrechnung: Wer ein Einfamilienhaus mit etwa 30 Quadratmetern Fensterfläche hat, spart bei einem Heizölpreis von 60 Cent pro Liter 1.100 Euro pro Jahr ein, wenn er von Einfachfenstern auf Dreifach-Isolierfenster umsteigt. Selbst gegenüber gewöhlichen Isolierfenstern ergibt sich noch eine Einsparung von 500 Euro.
Die Dämmwirkung funktioniert übrigens auch im Sommer: Bei hohen Außentemperaturen bleibt es im Haus angenehm kühl. Wer sich für Holzfenster entscheidet, tut gleichzeitig noch etwas für den Klimaschutz. Denn Holz braucht nicht künstlich hergestellt werden, so dass Energie gespart wird. Auch bei der Fertigung haben Holzfenster im Vergleich zu anderen Materialien einen vergleichsweise geringen Energiebedarf.
Der Einbau energiesparender Fenster wird von der Bundesregierung mit Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Die Renovierungs-Experten von "Feldmann und Beller" beraten interessierte Kunden gerne und führen auch einen kostenlose Energiespar-Beratung inklusive Fenster-Check vor Ort durch. (Foto & Text: Padertext) Pressebericht:
Wochenspiegel 28.06.2008
zurück |